widersprüchlicher Höhepunkt
1. September 1986
Als Zeitzeugnis von 1986 verbindet «Press To Play» McCartneys musikalische Vielfalt mit der fortschreitenden Computerisierung der damaligen Produktionsmethoden. Trotz perfekter Produktion enttäuschten vor allem in den USA die Verkäufe.
Bewertung: * * * * * 1/2


Links zu den Kapiteln
Neustart im eigenen Studio
ungeklärte Produzentenfrage führt zu Streit
Aufnahmen ohne Linda McCartney
die Singles
die weiteren Songs
die Videos und das Paul McCartney Special
die Versionen
Rezeption und Statistik



«Ich hatte ein neues Studio, einen neuen Produzenten und einen neuen Co-Autoren, also wollte ich mal etwas anderes machen», fasst Paul McCartney die Ausgangslage zu «Press To Play» zusammen. «Wir gingen einfach etwas weiter». Damals wusste man noch nicht, dass Paul den richtigen Weg eingeschlagen hatte, zu unterschiedlich waren die Reaktionen auf das Album.

Die Digitalisierung mit dem Synthesizer hat die Klangbilder nachhaltig verändert. Wer Mitte der 1980er-Jahre nicht out sein wollte, musste sich mit der Technik arrangieren. Bei vielen Musikern aus den 60er- und 70er-Jahren wirken ihre 80er-Jahre-Alben eher hilflos, die Rolling Stones und Eric Clapton klangen zwar modern, hatten aber keine Credibility, da sie bessere Handwerker als Computerprogrammierer waren. Paul McCartney, der mit den Beatles die Aufnahmetechniken erweiterte, ging ein Stück weit mit dem Zeitgeist mit, blieb sich aber treu.

Neustart im eigenen Studio
Um in London in einem Studio aufzunehmen, sei es bei EMI an der Abbey Road, in George Martins AIR Studios oder in seinem Replica Studio im Keller des MPL-Gebäudes am Soho Square, hatte Paul von seinem Wohnort in Rye in Sussex eine Autofahrt von zwei Stunden pro Weg zurückzulegen. Mit der Zeit wurde ihm das zu viel. Zudem kosteten die Studios Miete und waren nicht immer verfügbar. Als sich die Gelegenheit bot, in der Nähe seiner Farm eine Windmühle zu kaufen, packte er die Gelegenheit beim Schopf und richtete sich darin das Hog Hill Studio ein. «Es gab mir viel mehr Freiheit. Ich konnte einfach ins Studio gehen und an Ort uns Stelle ein Tracks machen, wenn ich wollte», erzählt Paul in einem Interview 1986. 

Im April 1985 begann Paul mit den ersten Aufnahmen. «Das neue Studio war grossartig – das Equipment hochmodern. Es hat Fenster, so kannst du während dem Spielen hinaus schauen, was ziemlich ungewöhnlich ist, und es gibt nicht viele Studios, von denen du aufs Meer siehst», beschreibt Produzent Hugh Padgham Pauls Studio.

Paul  McCartney 1985 Hog Hill Studio
Paul 1985 bei den ersten Aufnahmen in seinem eigenen Studio in einer alten Windmühle in Sussex.. – Foto: Linda McCartney


Es war in mehrfacher Hinsicht ein Neuanfang: der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Produzent George Martin, aus der mit «Tug Of War» (1982) eines von Paul besten Alben hevorging und den Hits «Ebony And Ivory» mit Steve Wonder und «Say Say Say» mit Michael Jackson, stand mit dem Spielfilm «Give My Regards To Broad Street» einer der wenigen Flops in McCartneys Karriere gegenüber. 1983 reichte Bettina Hübers eine Vaterschaftsklage gegen Paul ein, die nach einer negativen Genprobe abgewiesen wurde. 1985 schnappte Michael Jackson Paul den Musik Verlag Northern Songs, und damit die Rechte an den Beatles Songs, weg. Man war gespannt, wie Paul reagieren würde.

Ungeklärte Produzentenfrage führt zu Streit
Die Aufnahmen zu «Press To Play» sind beiden Co-Produzenten in schlechter Erinnerung. Während der «Buddy Holly Week» 1984 fragte George Martin 10cc-Gitarrist Eric Stewart an, ob er Lust hätte, die nächsten Aufnahmen von Paul zu produzieren: Stewart hatte auf den von Martin produzierten Alben «Tug Of War», «Pipes Of Peace» und «Give My Regards To Broad Street» mitgewirkt. Weder Martin noch Paul wollten die gemeinsame Arbeit fortsetzten. Fortan betrachtete sich Stewart als Produzent des nächsten Albums. Auf Einladung von Paul fuhr er im März 1985 zu ihm nach Sussex.

Paul und Eric kannten sich seit den 60er-Jahren, wirklich Freunde wurden sie in den 70er-Jahren, so kam es, dass Stewart bei seinen Projekten Anfang der 80er-Jahre mitspielte. 1985 wollte Paul wieder einmal Songs zu zweit schreiben, wie er das mit John Lennon getan hatte. Und so sassen er und Eric Stewart mit ihren Gitarren zusammen.

Paul kannte die Qualiäten von Eric Stewart, suchte aber einen Produzenten, der mit ihm einen zeitgemässen Sound entwickeln würde, Paul wollte sich ernsthaft mit der Computerisierung beschäftigen. Und so wählte er den damals 30-jährigen Hugh Padgham, der bereits XTC, Sting, The Police, Dire Straits, Genesis und vor allem Phil Collins produziert hatte. Padgham war der Ansicht, dass Paul wieder mehr rocken sollte, wie er dem «Club Sandwich», Pauls Fun Club Magazin, erzählte.1985/86 zog er teilweise von London nach Sussex, zunächst wohnte er im Gästebereich von McCartneys Farm, später mietete er ein Zimmer.

Paul McCartney Eric Stewart 1985 in the studio Press To PlayPaul McCartney und Eric Stewart sitzen sich beim Songwriting im Studio gegenüber. Sechs der Songs auf «Press To Play» schrieben sie zusammen. – Foto: Linda McCartney,


Paul gab ihm eine Kassette mit den Aufnahmen, die er mit Eric Stewart eingespielt hatte. Padgham erkannte das Potenzial der Songs, vermisste aber noch das gewisse Etwas daran. Zu Beginn der weiteren Aufnahmen glaubte Eric Stewart, dass er der Produzent wäre, doch es kam zum Bruch. 2018 erinnerte er sich in einem Interview mit Culture Sonar: «Als wir zusammenkamen, um die Songs aufzunehmen, war Hugh Padgham der brillante Ingenieur… Dann wurde Hugh fies zu mir. Er sprach mit Paul über die Sprechanlage und begann als ‹er› über mich zu sprechen und nicht als Eric. Er sagte: ‹Kannst du es noch einmal machen, ihm gefällt es nicht.› Ich ging mit Paul nach oben (wo Paul ein Büro eingerichtet hat) und führte ein Gespräch mit ihm. Ich fragte, wer der Produzent wäre; er antwortete: Wir drei zusammen… Am anderen Tag rief mich Pauls Manager an und sagte, dass Paul der Meinung wäre, dass die Produktion nicht gut lief und dass er ohne mich weitermachen würde. Das war ein Schock.»

Dies belastete die Freundschaft von Stewart und McCartney, sie zerbrach aber nicht. Auf dem Album sind Paul und Hugh Padgham als Produzenten aufgeführt, Eric Stewart wird mit Spezialeinsatz (Special Contribution) gewürdigt. Als Zusammenfassung der Aufnahmen steht auf der Plattenhülle: «The musicians, producers, engineers, tea breaks, tension and performances, were laid on just for you. Press to play», also sinngemäss, dass die Musiker, Produzenten und Ingenieure, die Tea-Pausen, Spannung und Aufführung nur für die Hörer aufgelegt wurden. Und dann die Aufforderung mit dem Albumtitel: Zum Abspielen drücken. Press to play!

Aufnahmen ohne Linda McCartney
Das Cover zeigt Paul und Linda McCartney aneinandergeschmiegt. Fotograf war George Hurrell, der dieselbe Kamera benützte, womit er in den 1930er-Jahren für Hollywood die Glamourfotografie erfand. Doch anders, als das Bild suggeriert, hatte Linda McCartney kaum Anteil an den Aufnahmen. Seit 1970 gehörte sie zu den musikalischen Stützen von Paul, zusammen mit Denny Laine bildeten die drei den Kern von Pauls 70er-Jahre Band Wings. Während deren Touren reiste die ganze Familie mit. Für die Kinder wurde eine Nanny organisiert, die sich um sie kümmerte und sie unterrichtete.

Das hatte sich Mitte der 80er-Jahre geändert: Nach der Ermordung von John Lennon stand eine weitere Tour vorerst nicht zur Diskussion. Zudem waren die Kinder schulpflichtig. Paul und Linda wollten keine verzogenen Showbiz-Gören erziehen, die an Internaten oder Privatschulen lebten, sondern schickten sie in die öffentliche Schule in Rye. Zudem hatte Linda den Wunsch geäussert, weniger Musik zu machen. Die anhaltende negative und teilweise bösartige Kritik hatte ihr zugesetzt.

mccartney 1986 studio hoghill press single
Paul im Kontrollraum des Studio. Das Foto oben wurde auf der Rückseite der Maxisingle und das Foto unten auf der Single «Press» verwendet. – Fotos: Linda McCartney,


Die Aufnahmen begannen zwischen halb elf und elf Uhr vormittags und sollten bis zum Abendessen dauern. Oft kam Paul ins Studio und begann die immergleichen Geschichten aus den Beatles Tagen zu erzählen. Hugh Padgham erinnert sich, dass Paul vor allem seine öffentliche Wahrnehmung im Vergleich zu John Lennon umtrieb, der nach seiner Ermordung zu einer Art Heiliger der Rockmusik und dem Alleingenie der Beatles stilisiert wurde. Meistens aber sprach er über das TV-Programm des Vorabends. «Er kam am Morgen ins Studio und fragte: ‹Hast du gestern dies gesehen?» Diese Monologe konnten bis zum Mittagessen dauern, dieses nahmen sie im Studio ein. Die Crew und Mitmusiker waren angewiesen, vegetarisch zu essen. Gegen Abend schaute oft Linda im Studio vorbei.

Entgegen den Aufnahmen zu «Tug Of War» und «Pipes Of Peace», begann er für «Press To Play» von der Pike auf. Ohne einen festen Plan oder eine Idee zu haben, wie das Album klingen sollte, empfanden Eric Stewart und Hugh Padgham die Aufnahmen als ausufernd: «Es war wie ‹Versuch dieses, probiere jenes, mach dies, mach das› (…) es kam einem organisierten Chaos gleich.» Vor allem, weil sich der Charakter während den Aufnahmen veränderte, da Paul die Möglichkeiten seines neuen Studios austesten wollte.

So waren die ersten Aufnahmen noch stark Rock-orientiert, Paul spielte mit einem Trio, Eric Stewart war Gitarrist und Schlagzeug spielte Jerry Marotta, der in Peter Gabriels Band war. Sie spielten 13 Songs ein, die Paul, bis auf einen, auch veröffentlichte: «Talk More Talk», «Move Over Busker», «Good Times Coming», «Feel The Sun», «It’s Not True», «Press», «However Absurd», «Stranglehold», «Footprints«, «Write Away», «Tough On A Tightrope», «Pretty Little Head» sowie die bis heute von ihm unveröffentlichte Ballade «Yvonne» – die 10cc 1995 in ihrer eigenen Version auf ihrem Album «Mirror Mirror» als «Yvonne’s The One» mit Paul als Gastmusiker an der Rhythmusgitarre veröffentlichten.

mccartney 1986 land rover man in the window
Paul blickt im «Press To Play»-Songbook aus seinem Land Rover.
– Foto: Linda McCartney.


Im Juli 1985 wurde das Album erstmals im Handel angekündigt, aus verschiedenen Gründen verzögerte sich Veröffentlichung um anderthalb Jahre, während dieser Zeit veränderte sich durch die Overdubs der Charakter einiger Songs zum Achtzigerjahre Klang. Allen Reibereien zum Trotz wollten alle nur das Beste: «Als wir mit den Arbeiten an der Platte begannen, kam Hugh eines Tages ins Studio und sagte, er hätte einen Traum gehabt. Er träumte, dass er eines morgens erwacht wäre und realisiert hätte, dass er dieses wirklich schlechte, sirupige Album mit mir gemacht hätte, ein Album, das er hasste und seine gesamte Karriere ruiniert hätte. Wir haben dies als Warnung genommen», erzählte Paul 1986 der New York Times.

die Singles
Als Leadsingle vom Album wurde «Press» gewählt. Die Trio-Version des Songs war relativ einfach, Paul spielte das Gitarrensolo, das es bis in die endgültige Version schaffte. Während der langen Produktionszeit erhielt der Song Computerdrums und weitere Synthesizerkniffs, um ihn aktueller und kommerzieller zu gestalten. «Einige Stücke sind komplett live, mit wirklichen Personen. Der Bass von ‹Press› beispielsweise ist eine Maschine, die ihn spielt», erzählte Paul dem Club Sandwich. Während der Überarbeitung stiess Carlos Alomar, der bei David Bowie Gitarre spielte, hinzu und spielte einige Gitarrenlicks ein. Die Single- und Albumversion des Songs hat im Vergleich zum ebenfalls auf Single veröffentlichten «Video Edit» mehr Gitarre und weniger Synthesizer. Kritisiert wurde Paul vor allem für die Lyrics des Songs, nicht einmal, weil es ein Liebeslied ist («Darling, I love you very very much»), sondern für die Zeile «Oklahoma was never like this».

Als B-Seite wurde «It’s Not True» gewählt, eine zärtlich trotzige Ballade, in der der Erzähler seine Freundin verteidigt. Vom Text her ist unschwer zu erkennen, dass sich Paul wohl auf Lindas Situation und die noch immer anhaltende, teilweise böswillige Kritik bezog. Für die CD und die Maxi wurde die längere Version verwendet, nun ist der Song aggressiv, Paul schreit gar, dass es nicht wahr wäre, Jerry Marottas Schlagzeug ist dominanter gemischt. Carlos Alomar ist der Gitarrist, Paul spielt das E-Piano, das Saxofon spielt der amerikanische Jazzmusiker Lemmy Pickett.

Der dritte Song auf der Maxisingle ist das Instrumental «Hanglide» und ist das Resultat einer Jamsession von Paul und Eric Stewart. Er ist einer von Pauls experimenterelleren Songs und untypisch einzigartig in seinem Katalog. Getragen wird der fünfminütige Ambient-Song vom Schlagzeug und dem Bass, darüber improvisieren Paul und Eric mit dem Synthesizer und verzerrten Gitarren. Man hört dem meditativen Stück an, dass es Mitte der 80er-Jahre aufgenommen wurde. U2 haben mit «Bass Trap» auf der Maxi von «The Unforgettable Fire» einen ähnlichen für sie untypischen Song aufgenommen.


Paul McCartney official press foto for press to play 1986
Eines der offiziellen Pressebilder zu «Press To Play» , das Paul mit zwei seiner Pferde zeigt. Foto: Linda McCartney, EMI, MPL Communications

In den USA wurde als zweite Single der Album-Opener «Stranglehold» aufgenommen. Den Song haben Paul und Eric miteinander geschrieben: «Wir fügten rhythmische Worte ein und benutzen die Lyrics wie Bongos, indem wir bestimmte Worte akzentuierten. Wir genossen die Erfahrung», so Paul. Eric Stewart spielte eine elektrifizierte akustische Gitarre, Paul den Bass und Jerry Marotta das Schlagzeug. Sie waren alle begeistert von der frühen Version. Stewart ist von der fertigen Version nicht mehr überzeugt, noch 2017 erzählte er dem Far Out Magazine: «Es war Lied, das wir zusammen geschrieben hatten, und er versaute es mit schnipsenden Saxofonen, die sich durch die Strophen ziehen.» Eric hat unrecht, die Saxofone treiben den Song zusätzlich an.

Im Rest der Welt wurde «Pretty Little Head» veröffentlicht, die Albumversion hingegen ist einer von Pauls interessantesten und Songs und klingt noch heute modern. Paul erzählt: «Für eine Weile war ‹Pretty Little Head › instrumental. Ich spielte drauf das Schlagzeug, Jerry das Vibrafon und Eric die Keyboards.» Eric Stewart erinnert sich: «Weil alles, was wir im Studio spielten, beinahe religiös aufgenommen wurde, auch die Jams, hatten wir auf einmal einen Backing Track, der sehr interessant klang.» Der düstere Klangteppich wurde mit Synthesizern und Studiotricksereien gelegt, beim genauen Hinhören nimmt man wahr, dass die Strophen von eine Gitarrenfeedback begleitet werden. Pauls Stimme wurde durch Studioeffekte verfremdet.

Auf der B-Seite war «Write Away», ein Song, der ein jazziges Feeling bringt. Carols Alomar spielte das Gitarrensolo: «Ich erinnere mich, dass ich drei Soli hinlegte. Am Ende des Tages stelle ich fest, dass Paul und der Toningenieur diese zu einem neuen zusammenfügten. Als ich fragte, ob ich die Soli hören konnte, waren einige nicht mehr dieselben (…) aber am Ende stimmte es für mich. Eddy Rayner spielte das Klaviersolo, Paul spielte einen Synth-Bass. Für die B-Seite von Stranglehold und der Maxi von «Pretty Little Head» wurde ein Remix von «Angry» verwendet, der zusätzliche Saxofonstimmen erhielt.


Paul McCartney 1985 recording Press To Play Cover Club Sandwich 40
Paul im Studio, gesehen von Linda McCartney, 1985. Das Foto war Titelbild vom «Club Sandwich» 40, der Frühlingsausgabe 1986, die Foto von den Aufnahmesessions von «Press To Play» zeigt.


«Die Leute fragen mich, ob ich der Meinung bin, dass ein Album unvollständig ist ohne eine Ballade. In gewisser Weise glaube ich das», erzählt Paul zu «Only Love Remains». Paul nahm den Song live in seinem Studio mit einem Orchester auf. Tony Visconti schrieb das Arrangement und dirigierte das Orchester. Für die Single wurde Song überarbeitet und erhielt ein Saxofonsolo.

Für die B-Seite wurde «Tough On A Thightrope» verwendet, musikalisch einer der besten Songs. Geschrieben wurde er gemeinsam von Paul und Eric Stewart, Carlos Alomar war wiederum Gitarrist. Die Streicher hat möglicherweise Anne Dudley arrangiert. Für die Maxisingle wurde längere Version genommen. Der dritte und letzte Song auf der Maxi ist ein misslungener Remix von «Talk More Talk».

die weiteren Songs
Carlos Alomar ist auch auf «Good Times Coming / Feel The Sun» zu hören. Einmal mehr hat Paul zwei verschiedene Songs zu einem zusammengefügt. Im Song vermischt Paul die Erinnerungen drei Sommer: «… als ich als Kind in Shorts in einem Sommerferienlager in Butlins war und dann einen, als ich etwas erwachsener war. Ich assoziiere die zweite Strophe «It was a silly season / wasn't it the best? / We didn't neet a reason just a rest» mit den Beatles. Dies ist eine meiner Lieblingsstellen auf dem Album. Die dritte Strophe ist dann Unheil verkündend, es geht um den heissen Sommer vor dem Krieg, Hitler war schon an der Macht. Ich stelle mir die Leute Cricket spielend vor, in ihren weissen Klamotten, mit dem dezenten Applaus und dem Tee. Und im kommenden Jahr müssen sie an die Front», erklärt Paul. «Eddie Rayner spielte die Gitarre und Carlos Alomar zeigt, dass ein Solo nicht unbedingt lange sein muss, um Eindruck zu schinden, indem er ein kantiges Intermezzo beigetragen hatte.» ergänzt Paul. Mit gewaltigen Beats wird «Feel The Sun» angekündigt.

In «Talk More Talk» hat Paul, der in der Malerei den Surrealismus liebt, einen surrealistischen Song geschrieben. «Lyrisch habe ich Zitate aus einem Interview, ich denke, es war mit Tom Waits, herausgepickt. (...) ‹A master can highlight the phrases his words to digress (Ein Meiser kann Redewendungen hervorheben, seine Worte abschweifen lassen)›. Ich mochte den Surrealismus dieser Zeile. Ich mag Arthaus-Filme, Bunuel, Bergman. Ich habe nie herausgefunden, worum es in ihnen geht, aber das Abstrakte hatte immer etwas Attraktives. So bin ich bei ‹Talk More Talk › vorgegangen.»

Als Eric Stewart Anfang 1985 zu Paul McCartney kam, lag draussen Schnee, eine Elster suchte Futter. «Es ist so schön draussen, die Sonne scheint», sagte Eric Stewart. «Das ist grossartig, schreib das auf» forderte Paul und begann zu singen «It's beautiful outside. A magpie looks for food». Sie hatten den Text, aus dem «Footprints» werden sollte, innerhalb von Minuten geschrieben. Carlos Alomar verlieh mit seiner akustischen Gitarre dem Winterlied einen sanften Latin-Touch.


Pauls Zeichnungen für die Stereoabmischungen der einzelnen Songs waren auf der Innenhülle abgedruckt. Oben die Zeichnung von «Good Times Coming /Feel The Sun».


«Move Over Busker» ist ein direkter Rocksong mit zweideutigem Text und der einem direkt in die Beine fährt. «Der Song hat das gute amerikanische Rock’n’Roll Feeling… kombiniert mit dem harmlosen Sexismus der englischen Badeort-Postkarten» erläutert Paul. Im Text verwendet er klischierte Bilder von den Hollywood Stars und Sexsymbolen wie Nell Gwynne mit ihren Orangen, Mae West in ihrem verschwitzten Unterhemd und Eroll Flyn in einem Tigerhemd. Die Melodie der Middle-Eight, «You've got it coming come on, come on» kopierten AC/DC 1990 auf «Moneytalks» auf «The Razor's Edge».

Die erste Version von «Angry» spielte Paul 1980 mit den Wings ein, der Song hatte ein punkiges Gitarrenriff. Eric Stewart erinnert sich, dass er und Paul den Song fast so schnell wie «Footprints» geschrieben hatten. Er kam eines morgens ins Studio und bemerkte, dass Paul angespannt wirkte. «Yeah, I’m fucking angry», war Pauls Antwort. Auf Erics Nachfrage reichte ihm Paul die Zeitung. «Was zum Geier gibt ihnen das Recht, mir vorzuschreiben, was ich mit meinem Leben machen soll?» enervierte sich Paul. «Ich sagte: ‹Moment, schreib das auf: What the hell gives you the right to tell me what to do with my life?›». Eric Stewart kann sich nicht mehr daran erinnern, was der Auslöser für Pauls Wutausbruch gewesen war.

Die endgültige Version von «Angry» nahm Paul im Herbst 1985 auf und wurde innerhalb von zwei Stunden eingespielt. Zu den Sessions lud er Phil Collins und Pete Townshend von The Who ein. «Sie sind beide sehr gute und professionelle Leute. Du brauchst Phil beispielsweise nur zu sagen, dass er etwas Schnelles spielen soll und wo er stoppen soll…». Ein paar Monate später liess Paul den Song von Larry Alexander neu mischen, der noch Bläser hinzufügte. Dieser Remix endete als Single B-Seite.

paul mccartney phil collins pete townshend 1985 recording angry press to play
Alles andere als wütend: Phil Collins, Pete Townshend und Paul McCartney im Herbst 1985 während einer Aufnahmepause von «Angry». – Foto: Linda McCartney


Vom Beatles-Produzenten George Martin lernte Paul die Regel, ein Album mit einem epischen Song abzuschliessen. Hierfür wählte er «However Absurd», der wegen seiner modernen Instrumentierung etwas leicht wirkt, wie die Eigernordwand von Ferne. «Für mich war es eine weitere Sache, bei der man anfängt und denkt: ‹Oh nein, das ist zu sehr Beatles, also mache ich es nicht ›. Also habe ich mich eine Zeit lang dagegen gewehrt, aber ich kam immer wieder darauf zurück: ‹Warum? Sag mir einen guten Grund, warum du dich gegen diesen Beatles-Einfluss wehrst? Denn wenn jemand das Recht hat, es zu tun, dann sind es drei lebende Jungs.», erzählte Paul 1986.

Auch Schlagzeuger Jerry Marotta fiel die Ähnlichkeit mit den Beatles auf: «Es war eine Art Avant-Garde Song, der an ‹Sgt. Pepper erinnerte. Für mich ist er sehr Lennon... Es wr eine Art Tribut an ihn. Es ist kein typischer McCartney-Song, eher funky, seltsam, aber sehr interessant.» Anne Dudley schrieb das Orchester-Arrangement, das sowohl mit einem richtigen Orchester und mit Synthesizern aufgenommen wurde, deshalb er seltsame Klang.

Die Aufnahmen von «Press To Play» empfand Hugh Padgham als langfädig und mühsam, auch wurde er von Paul mehr als einmal rüde angegangen. Doch es gab auch die guten Momente. So erzählte er im «Club Sandwich»: «‹Stranglehold› und ‹Footprints› sind wahrscheinlich meine Favoriten. Die Session für ‹Angry› mit Phil und Pete Townshend war denkwürdig, an einem Samstagnachmittag durchgeführt, sehr schnell.»

die Videos und das «Paul McCartney Special»
Für «Press» wurden zwei Videos gedreht, das eine zeigt Paul im Studio, und verwendet Material aus dem «Paul McCartney Special» der BBC. Für das von Regisseur Phil Davie gedrehte Video fuhr Paul während vier Stunden in der Londoner U-Bahn auf der Jubilee Line, eigentlich von South Kensington nach Picadilly. Gefilmt wurde mit versteckter Kamera die Reaktion der Leute auf Paul, diese war u.a. nötig, weil Davie darauf verzichtet hatte, um eine offizielle Drehbewilligung anzufragen. Die Kosten waren lediglich die Billetts von 60 Pence für Paul, die beiden Kameramänner und den Regisseur.

Bei den Dreharbeiten kam Paul an einem Strassenmusiker vorbei, der «Help» von den Beatles spielte und gab ihm etwas Münz. Der völlig verdutzte Musikant hörte auf zu spielen und murmelte: «I can't handle this», das ist zu viel für mich.

mccartney press video 1986 london tube
Noch 1969, als er in London lebte, fuhr Paul mit der Londoner U-Bahn. Im Videoclip zu «Press» spielt er augenzwinkernd auf diese Tatsache an.. – Foto: Screenshot


Das Video für «Stranglehold» wurde am 4. November 1986 im Half Way Station Restaurant in Amado (USA) gedreht, Paul und Band spielen den Song live. Regisseur war Bob Giraldi. Das Video erzählt die Geschichte eines Teenagers, der unbedingt die Band hören möchte, aber nicht hereingelassen wird, bis er auf Linda McCartney trifft, die ihn mit hineinnimmt. Am Ende spielt der Junge auf der Bühne Gitarre.

Maurice Philipps war der Regisseur des Videos für «Only Love Remains», das vom 17. bis 19. November 1987 im Pinewood Studio in London gedreht wurde. Er wendete die One Shot Technik ohne Schnitt an, weshalb die ersten zwei Tage die Einstellungen geprobt wurden und am dritten Tag das Video in 24 Takes gedreht wurden. Nach dem Beginn von Paul und Linda am Klavier, spielen Pauline Yates und Reggie Perrin Paul und Linda als älteres Ehepaar.

«Pretty Little Head» erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die von zuhause ausreist, weil sich die Eltern streiten – ein ähnliches Thema wie «She’s Leaving Home» auf «Sgt. Pepper», weshalb zuerst eine kurze Sequenz davon eingespielt wird. Die Frau zieht in die nächtliche Grossstadt, wo sie von dunklen Typen bedroht wird, sie flieht, verliert ihren Koffer und wird in Versuchung geführt, einen angebissenen Hamburger zu essen, woraus Ameisenmenschen sie bedrohen. Ja, Paul lässt subtil die Botschaft, Vegi zu werden, einfliessen. Als die Situation ausweglos wird, erscheint ein übergrosser Paul und bläst die Bösewichter fort und die junge Frau kann nach Hause zurückkehren.

Das Setting mit der Stadt, den Bildschirmen die Paul zeigen und sein übergrosses Auftreten, das Regiseusseur Steve Barron kreierte, war stilbildend. Barron war der Regisseur von u.a. Michael Jackson «Billie Jean»- Video. Die junge Frau wurde von der 16-jährigen Gabrielle Anwar gespielt. Die Farbgebung und Effekte wurden mittels Paintbox Bild für Bild eingefügt. Die Dreharbeiten dauerten sechs Tage auf der Grover Halbinsel bei Swansea und in London beim East Greenwich Gaswerk und dem Linford House Studio.

 

mccartney 1986 pretty little head video
Screenshot während der ersten Strophe von «Pretty Little Head» aus dem Videoclip von Steve Barron. Die 80er-Jahre Ästhetik wirkt noch immer kühl und modern zugleich.

 

Für die Promotion von «Press To Play» produzierte Pauls Firma zusammen mit der BBC «The Paul McCartney Special», worin Richard Skinner Paul über seine Karriere und das neue Album interviewt. Paul erzählt darin von der Beatles Trennung, dem Start und Ende der Wings und spricht kurz über das neue Album. Gezeigt werden Videoclips von «Tug Of War», «Helen Wheels» und Ausschnitte aus «Rockshow», dem «Prince’s Trust»-Konzert sowie «Twenty Flight Rock», den Paul 1975 während den Dreharbeiten zu «One Hand Clapping» im Garten des Abbey Road Studios aufnahm. Gedreht wurde das Interview am 18. Juli 1986 und ausgestrahlt am 29. August. Am 27. November wurde das Special als VHS-Kassette veröffentlicht und verkaufte sich in der ersten Woche 13 000 Mal. Bis heute wurde das Special nicht offiziell als DVD/BlueRay oder im Streaming Wiederveröffentlicht.

«Stranglehold» und «Pretty Little Head» erschienen 1987 auf der Videosingle «Once Upon A Video», in der 2007 erschienenen Kompilation «The McCartney Years» wurden nur «Press» und «Pretty Little Head» verwendet. Alle Videos finden sich heute auf Pauls YouTube Kanal.

die Versionen
«Press To Play» erschien als Kassette und Langspielplatte mit zehn Songs, die mit dem DMM-Verfahren, dem Digital Metal Mastering, hergestellt wurde. Teldec entwicklete DMM Anfang der 80er-Jahre, die Vorteile sind, dass die Höhen brillanter und klarer klingen und mehr Spielzeit auf eine LP-Seite passt. DMM-Platten haben einen kälteren Klang, der näher bei der CD ist als jener der klassisch im Folienschnitt gepressten Platten. McCartney, stets für technischen Fortschritt offen, liess bereits «Tug Of War» und «Pipes Of Peace» als DMM-Platten veröffentlichen.

«Press To Play» war das erste Album von Paul, das auf CD veröffentlicht wurde. Allerdings erhielt diese mit «Write Away», der Maxisingle-Version von «It’s Not True» und «Tough On A Tightrope» drei weitere Songs. 1993 war das Album Teil der digital remasterten «Paul McCartney Collection» auf CD und erhielt «Spies Like Us» und «Once Upon A Long Ago (Long Version)» als zusätzliche Bonustracks. 2007 erschien das Album auch bei iTunes und erhielt noch «Press (Dub Mix)» als weiteren Bonustrack. Jedoch war diese Version nur bis McCartneys Wechsel zurück zu Capitol erhältlich. Seither ist, auch im Streaming bei Spotify & Co, nur die LP-Version mit zehn Songs (mit den digitalen Remaster von 1993) verfügbar.

advertising paul mccartney pretty little head new musical exress nme 1986
Inserat aus dem New Musical Express vom 1. November 1986.

 

Die Single «Press» erschien in Grossbritannien auf zwei 7’’-Singles, einer limitierten 10’’-Single und einer 12’’-Maxi, auf jeder Version sollte ein anderer Mix des Songs erhältlich sein, was durch Fehlpressungen nicht immer der Fall war. Auf der Single war der von Hugh Padgham gemischte Single-Edit mit 3:50 Laufzeit, auf der zweiten Single ist der Video-Edit mit 3:35 Laufzeit, den Bert Evans und Steve Forward mischten, der auch auf der 10-Zoll-Single war. Auf der Maxi war die 4:20 Minuten dauernde Video-Version, die wiederum Hugh Padgham gemischt hatte. Auf der B-Seite ist der Single-Edit von «It’s Not True», auf der CD und den beiden Maxisingles ist der Remix von Julian Mendelsohn. Auf der B-Seite der 12’’-Maxi befindet «Hanglide» und der Dub-Mix von «Press», ebenfalls von Bert Evans uns Steve Forward.

Ausserhalb der USA wurde «Pretty Little Head» als zweite Single ausgekoppelt, auch auf Kassette erhältlich, war es die erste Non-Vinyl-Single von Paul, auf CD-Singles verzichtete er damals noch. Für die Singles wurde nicht die Album-Version verwendet, sondern poppigere Remixe. Für die Single (und US Rockradios als Promo) Larry Alexanders «Rock Radio Mix», auf der Maxi wurde John Potokers Remix verwendet. B-Seite ist bei beiden Formaten «Write Away», einer der Bonustracks der CD, sowie auf der Maxi noch Larry Alexanders Remix von «Angry». In den USA wurde «Stranglehold» ausgekoppelt, B-Seite war der «Angry» Remix.

Als dritte und letzte Single wurde «Only Love Remains» ausgekoppelt, die Single-Version remixte Jim Boyer. Für das Cover bat Paul einen befreundeten Lehrer, einen Malwettbewerb in seiner Klasse durchzuführen, die Zeichnung von Bartek Skoczek gewann, sie zeigt ein Herz, das bei der Single auf weissem Grund, bei der Maxi auf rotem ist. Für die B-Seite wurde «Tough On A Tightrope» verwendet, auf der Single die CD-Version, auf der Maxi der Julian Mendelsohns Remix. Zusätzlich ist auf der Maxi ein Remix von «Talk More Talk», den Paul und Jon Jacobs produziert hatten. Für das «7" Singles» Boxset 2022 wurde ein weiterer, bisher unveröffentlichter Mix mit einem andren Saxofonsolo verwendet.

Hatte man damals nur einen Plattenspieler, musste man also das Album und die drei Singles kaufen, um die drei zusätzlichen Songs der CD zu haben.

Rezeption und Statistik
Anthony Decurtis befand im Rolling Stone, dass «Press to Play» McCartney musikalisch fest in der Gegenwart eingepflanzt habe und ergänzt, dass das Album einen rhythmischen Kick habe. Er bezeichnete es als eines der solidesten Alben von Paul. Das Q Magazine doppelte nach, Chris Salewicz nannte es ein Werk, das beinahe «Band On The Run» ebenbürtig sei. Lynn Van Matre traf in der Chicago Tribune den Nagel auf den Kopf, sie bezeichnete «Press To Play» «lebendiger und etwas härter, als wir es von McCartney gewohnt sind», fand aber auch, dass es nicht sehr viel Erinnerungswertes enthielte.

Trotz, oder vielleicht wegen seiner zeitgemässen Produktion, enttäuschten die Verkäufe, vor allem in den USA, «Press To Play» wurde zu Pauls bis dato am schlechesten verkauftes Album, mit 800 000 verkauften Exemplaren ist es weit unter der sonst gewohnten Millionenmarke. 2024 können viele Autoren und YouTuber nichts mit der Produktion Mitte der 80er-Jahre anfangen, weshalb «Press To Play» heute ähnlich wie die damaligen Alben von u.a. Elton John, Eric Clapton oder den Rolling Stones schlechter bewertet wird als es eigentlich ist.

In England wurde das Album mit einer goldenen Schallplatte für über 100 000 verkaufte Exemplare ausgezeichnet. Je ein 8. Platz in England und Norwegen waren die höchsten Rangierungen in den Charts, Italien verbuchte Platz 10. In Japan kam das Album auf Platz 11, in Spanien auf Platz 12 und in Schweden auf Nummer 17. Holland meldete Rang 21, Australien Rang 22, Kanada Rang 28. In den USA und der BRD reichte es für Platz 30. In der Schweiz kam «Press To Play» ebenfalls auf Platz 28.

Die Singles waren allesamt keine Gipfelstürmer. «Press» erreichte in Irland Platz 15, in Belgien Platz 17, in den US-Billboard Hot 100 und in Grossbritannien Rang 25. In Kanada erreichte die Single Platz 43, in Australien Platz 47 und in der BRD Platz 53. Bemerkenswert ist, dass sich «Press» hinter dem Eisernen Vorhang auf Rang 34 in den polnischen Charts klassieren konnte.

«Pretty Little Head» konnte sich nicht in den UK-Charts klassieren, in Belgien kam sie auf Rang 29. In den USA wurde stattdessen «Stranglehold» ausgekoppelt und erreichte den 81. Rang. «Only Love Remains» platzierte sich in Grossbritannien auf Rang 34 und auf Platz 9 in den US-Adult Contemporary Charts von Billboard. In der Schweiz konnte sich keine der Singles in der Hitparade klassieren.


Linda und Paul McCartney 1986 bei der Premiere von «Press To Play»




Tracklist
Original LP 1986

Stranglehold
Good Times Coming/Feel The Sun
Talk More Talk
Footprints
Only Love Remains

Press
Pretty Little Head
Move Over Busker
Angry
However Absurd

Tracklist
Original CD 1986

Stranglehold
Good Times Coming/Feel The Sun
Talk More Talk
Footprints
Only Love Remains
Press
Pretty Little Head
Move Over Busker
Angry
However Absurd
Write Away
It's Not True (Remix)
Tough On A Thightrope





Tracklist McCartney Collection Remaster 1993
Original CD 1986

Spies Like Us
Once Upon A Long Ago (Long Version)

weiterer Bonus Track
iTunes Album (2007)

1993er Remaster Abum

Press (Dub Mix)


Singles 1986:

Press


UK Single
Press

It's Not True

internationale Single
Press (Video Edit)

It's Not True

Maxi Single
Press (Video Mix)
It's Not True (Remix)

Hanglide
Press (Dub Mix)

UK Limited Edition
10" Maxi




Press

It's Not True (Remix)

Press (Video Edit)

Pretty Little Head
Single



Pretty Little Head (Rock Mix)

Write Away



Maxi Single

Pretty Little Head (Remix By John Tokes Potoker)

Angry (Remix)
Write Away

Stranglehold
US-Single



Stranglehold

Angry (Remix)

Only Love Remains
Single



Only Love Remains (Remix by Jim Boyer)

Tough On A Thightrope

Maxi-Single


Only Love Remains (Remix by Jim Boyer)

Tough On A Thightrope (Remix By Julian Mendolsohn)
Talk More Talk (Remix by Paul McCartney & Jon Jacobs)



Videos 1987
The Paul McCartney Special


The Paul McCartney Special ist ein Interview von Richard Skinner für BBC, um «Press To Play» zu promoten. Es umfasst Pauls Karriere von den Beatles und den Wings enthält Auschnitte aus seinen Videoclips.

Once Upon A Video

Videos:
Once Upon A Long Ago
Stranglehold
Pretty Little Head
We All Stand Together


Promotion 1986
US-Promosingle mit «Angry»


Fotos und Postkarten

mccartney press to play promo

Eine Promokarte von Paul (oben) sowie ein Foto von Paul und Linda (unten). Beide wurden von George Hurrell aufgenommen, der auch das Coverfoto aufgenommen hatte.


Kleider



T-Shirt für «Only Love Remains» Die Shirts wurden von Pauls Fun Club vertrieben.


Promoposter




Promoposter für die Single «Press» (oben) und US-Promoposter für das Album (unten).


Englisches Promoposter für die Single «Only Love Remains» mit dem Slogan «Play it until your heart's content.»

 

Songbook


Das Songbook für Gitarre und Klavier hat 88 Seiten und enhält die Songs der CD sowie «Hanglide».

 










 

Links:
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